Samstag, 17. Juni 2017

Der Zahntechnikplus Blog

Der Zahntechnikplus Blog

Wir möchten Ihnen durch diesen Blog einen Blick hinter die Kulissen eines Dentallabores ermöglichen und zeigen, wie Zahnersatz hergestellt wird, über Aktivitäten unseren Mitarbeitern berichten, Kostenvoranschläge (dentallabor geräte
) besprechen oder oft auftretende Fragen beantworten.Sie haben außerdem die Möglichkeit, uns Feedback zu geben oder sich selbst einzubringen.
Zahntechnikplus wünscht allen viel Spaß beim Lesen und Schreiben !

  1. Luther
    Durch die drastischen Veränderungen im Gesundheitssystem haben wir reagiert. Durch Modernisierung unsere Geräte konnten wir die Kosten senken – zur Freude unserer Zahnärzte und Patienten gehen. Das Konzept Zahntechnikplus bietet Zahnersatz aus Deutschland zu einem kostengünstigen Preis.
    Zirkon Fräsgerät Dresden
  2. Tilo Petzold
    Interimszahnersatz:
    Unter Interimszahnersatz versteht man eine Teil- oder Vollprothese,welche nur bis zu einer definitiven Versorgung der Zähne vom Patienten getragen wird. Falls Zähne im sichtbaren Bereich entfernt werden müssen und dies planbar ist, wird der Interimsersatz im voraus angefertigt. Das hat den Vorteil für den Patienten, dass er die Praxis nicht mit einer Zahnlücke verlassen muss. In der Regel ist dieser Interimsersatz herausnehmbar und mit Klammern an den Nachbarzähnen befestigt.
    Interimsprothese
  3. Tilo Petzold
    Teleskoparbeit Zirkon-NEM vor der Einbettung (Überbettung). Die Primärteleskope werden per Cadcamverfahren hergestellt.
    ModelgußausDresden
  4. admin
    Was ist eine Teleskop-Prothese ?
    Die sogenannten Teleskope dienen zur Befestigung von Zahnersatz an eigenen Zähnen bzw. Zahnstümpfen. Das Doppelkronenprinzip ein vielseitig verwendbares System um herausnehmbare Prothesen zu befestigen. Die zur Verankerung des Zahnersatzes geeigneten Zähne werden mit einer zylindrischen oder leicht konischen Zahnkrone, dem Primärteleskop oder Innenteleskop, versorgt. Die gesamte Teleskopkonstruktion wird im zahntechnischen Labor angefertigt. Das Innenteleskop wird als erstes nach Fertigstellung des vollständigen Zahnersatzes auf dem Zahnstumpf “festzementiert”.
    Die Außenteleskope,welche mit der herausehmbaren Prothese verbunden sind, werden über die Innenteleskope geschoben.
    Abbildung Innenteleskope aus Zirkonkeramik
    Spezialmodell
  5. Dr. Reimann
    Als Patient sollten Sie vergleichen !
    Die Zahnarztrechnung kann teuer werden. Denn die hohen Materialkosten und die gestiegenen Laborhonorare müssen Sie tragen. Deshalb lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Sie können von mehreren Zahnarztpraxen Kostenvoranschläge – hier heißen sie auch: Heil- und Kostenpläne(Abkürzung HKP) – einholen. Die Zahnärzte sollten diese kostenfrei erstellen. Sie können auch Ihre Krankenkasse nach Dentallaboren mit günstigem Preis-Leistungs-Verhältnis fragen. Natürlich kann es sein, daß Ihr Zahnarzt nicht mit dem kostengünstigeren Labor zusammenarbeiten will – dann sollten Sie über einen Praxiswechsel nachdenken.
  6. S.Hinze
    Teleskoparbeit aus Dresden – der Zahnersatz ist herausnehmbar, kann immer wieder leicht auf das Primärteleskop geschoben werden. Er wird durch die parallelen Flächen von Innen- und Außenteleskop fest gehalten, er ist leicht und sicher zur Reinigung herausnehmbar.
    Teleskopprothese
  7. S.Hinze
    Teleskoparbeit – Coverdenture Primär Zirkon Sekundär NEM
    TV aus Keramik
  8. admin
    Der letzte Pinselstrich am Zahntechnikplus Schweizer Haus ?
    Schweizerhaus
  9. admin
    Implantataufbau aus Zirkon
    Primär Teleskop aus Keramik
  10. admin
    Kronengerüst aus Zirkon
    Zirkonkronen
  11. admin
    Primärteleskope aus Zirkon. Die Primärteleskope werden im Mund fest eingesetzt. Die Primärkronen sind in Zahnfarbe und somit fast “unsichtbar”.
    Zirkonteleskop
  12. admin
    Wo ist das Brückenglied ? Wo ist der Ersatzzahn ?
    Zahnkronen in Situ
  13. admin
    Stegkonstruktion aus Leipzig Gohlis
    Stegkonstruktion
  14. admin
    Das Dentallabor …
    Dentallabor
  15. admin
    Eine großartige Arbeit vollständig mit Keramik verblendet.
    Vollkeramikkronen
  16. admin
    Unser jüngster Mitarbeiter beim Ausgießen eines Übungsabdruckes mit Gips – ihm war kalt :-).
    Arbeitsplatz Zahntechnik
  17. admin
    Implantatabformung Oberkiefer
    Implantatarbeit aus Dresden
  18. admin
    Ein neues Labormobil von der Motorgruppe Sachsen …
    Dentallaborkurierservice
  19. admin
    Primärteleskope aus NEM Unterkiefer
    Teleskope aus NEM
    • admin
      Bedingt durch die Länge der Kronen konnte nur ein Metall gewählt werden. Für Keramik Zirkon reichte die Stärke der Blanks(Scheibe aus der die Kronen maschinell gefräst werden) nicht aus. Die gute alte Handwerksarbeit war gefragt.
  20. admin
    Ok Frontzahnbrücke nach den Brand im Keramikofen.
    Zahnbrücke
  21. admin
    Die gute alte Gusskrone aus Stahl.
    Krone aus NEM gefräst
  22. Thomas König
    Im siebten Himmel schweben …
    Himmlicher Zahnersatz
  23. Zahnfee
    Kennt ihr auch die Schlieren von Impregum ? Da muss man dann schon als Zahntechniker überlegen, ob man überhaupt darauf arbeitet.Der Dumme bin natürlich ich.Der Zahntechniker bekommt ja in den meisten Fällen auch auf einem schlechten Abdruck was hin. :-)
    Gipsmodell für Zahnkronen
  24. Martin
    Überabdruck über Primärgerüst. Stümpfe aus Pattern Ressin mit Pins als Retention im späteren Gipsmodell. Der Überabdruck ist eine gute Kontrolle für die Kronenrandabschlüsse und Gesamtpassung der Teleskope.
    Abdruck Implantatarbeit
  25. Petzold
    Das Schweizer Haus in Dresden an der Grundstrasse
    Das Schweizer Haus
  26. Kaschube
    Eine Zahnbrücke während des Schichtens der Keramikmassen. Durch das Brennen bei ca. 800 Grad verändert sich die bunte Farbe zur richtigen Zahnfarbe.
    Keramik beim Schichtvorgang
  27. Kaschube
    Der neue Zugang für Rollstuhlfahrer. Durch die Rampe können nun auch Rohlstuhlfahrer unser Labor besichtigen oder werden durch uns im Labor beraten oder die Zahnfarbe kann bestimmt werden durch geschulte Zahntechnikermeister.
    Zugang
  28. Petzold
    Wenn es die Zeit und Entfernung zulässt ist eine Einprobe mit Techniker möglich. In diesem Fall Ok Teleskoparbeit 13,12, 22,23,24 Rest ersetzt.
    Glückliche Patientin
  29. Tilo Petzold
    Teleskop Überkonstruktionen ohne störende Tranversalbügel …
    Modellguß aus Dresden
  30. Petzold
    Wir stellen nicht nur Zahnersatz schnell und günstig her, sondern reparieren auch ältere Zahnprothesen und erweitern diese gegebenenfalls auch an Feiertagen und Wochenende innerhalb weniger Stunden. Ein Service von Zahntechnikplus Dresden.
    Zahntechnischer Notdienst
  31. dental rüttler   tiefziehgerät dental

Freitag, 9. Juni 2017

Die richtige Ernährung für Zähne

Bereits vor der Geburt beginnt die Zahnentwicklung. Aus einer Zahnleiste entwickeln sich die Zähne. Zuerst entsteht die Zahnkrone und wenn diese voll ausgebildet ist, beginnt das Wurzelwachstum. Noch während der embryonalen Entwicklung wird schon die Zahnhartsubstanz gebildet. Deshalb sollte schon in dieser Phase die Mutter genügend Calcium aufnehmen, damit der Bedarf an Calcium nicht aus dem Knochen befriedigt wird. Für die gesunde Entwicklung des Kindes in der Schwangerschaft ist die ausreichende Aufnahme von Mineralien und Vitaminen durch die Mutter notwendig. Dies kommt auch den bereits in der Entwicklung befindlichen Zähnen zugute.(pulverstrahlgerät dental)



Nach der Geburt bis zum 6 Lebensmonat hat das Baby noch keine Zähne und deshalb ist Milch die einzige Nahrung, die es zu sich nehmen kann. Die Muttermilch ist die natürlichste und beste Versorgung des Kleinkindes, da sie alle nötigen Nahrungsstoffe, sowie Mineralien und Vitamine, enthält und die ideale Temperatur hat. Am wichtigsten ist aber, dass mit der Muttermilch auch Abwehrstoffe gegen Infektionen mit übertragen werden, die dem Neugeborenen noch fehlen. Steht keine Muttermilch zur Verfügung, werden von der Industrie Milchpulver angeboten, die den Inhaltsstoffen der Muttermilch angepasst sind, allerdings ohne Abwehrstoffe. Die richtige Form des Saugers an der Flasche unterstützt dabei die Ausbildung des Kiefers.


Ab dem 6. Monat brechen die ersten Milchzähne durch, und das Kind bekommt  nun eine Breinahrung und vor allem eine Versorgung mit Vitamin D, einem Vitamin, das für die Entwicklung von Knochen und Zähnen unerlässlich ist. Die Vitamine A und Vitamin C spielen für die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch ebenfalls eine wichtige Rolle und sollten in der Nahrung enthalten sein. Bei der Einnahme von Vitamin D sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die richtige Dosis gewählt wird, um Überdosierungen zu vermeiden. Die richtige Versorgung des Kleinkindes mit den Vitaminen A, C und D sollte deshalb durch den Kinderarzt erfolgen. Die Härtung des Zahnschmelzes hängt auch von der Zufuhr von Fluorid ab. Die Gabe von Fluoridtabletten gewährleistet die Anreicherung von Fluorid auf dem Blutwege schon während der Zahnentwicklung vor dem Durchbruch in die Mundhöhle. Die Dosierung von Fluoridtabletten richtet sich nach dem Lebensalter des Kindes. Folgende Werte können als Richtschnur gelten:

1 – 2 Jahre 0,25 Milligramm

2 - 4 Jahre 0,50 Milligramm

4 – 6 Jahre 0,75 Milligramm

ab 7 Jahre 1,00 Milligramm


Bei zu hoher Dosierung können an den noch nicht durchgebrochenen Zähnen Schäden auftreten. Sie zeigen sich in bräunlichen Verfärbungen. Sie sind ein ästhetisches Problem, und nicht reversibel. Sind die Zähne in die Mundhöhle durchgebrochen, kann keine Schädigung des Zahnschmelzes durch Fluorid mehr erfolgen.

» mehr:http://www.oyodental.de


Mittwoch, 7. Juni 2017

Reinigung/Desinfektion:Rotierende instrumente zahnmedizin

Manuelles Verfahren:Rotierende instrumente zahnmedizin

Die Instrumente sollen unter fließendem Wasser abgespült, grobe Verschmutzungen mit einer Nylonbürste entfernt werden.

Die Reinigung und chemische Desinfektion erfolgt mit geeigneten, material-verträglichen (Herstellerangaben) Mitteln. Zur Desinfek-tion dürfen nur Mittel mit nachgewiesener Wirkung eingesetzt werden.

Die Reinigungswirkung kann durch den Einsatz eines Ultraschallbades gesteigert werden. Dabei sollte die Temperatur der Flüssigkeit 45°C nicht übersteigen, da sonst die Gefahr einer Proteinfixierung besteht.

Polierer sind im Instrumentenbad aufzubereiten, weil die Schwingungen im Ultraschallbad von den elastischen Materialien absorbiert werden könnten. Arkansassteine und Polierer dürfen nur mit einem geeigneten, alkoholfreien Mittel aufbereitet werden.

Bezüglich der Einwirk- und Standzeiten der Chemikalien sind die Angaben des Herstellers zu beachten.

Die Einwirkzeit beginnt mit Einlegen des letzten Instruments!

Nach Ablauf der Einwirkzeit müssen die Instrumente gründlich mit geeignetem Wasser abgespült werden.

Anschließend werden die Instrumente unverpackt in geeigneten Ständern oder Siebschalen und mehr im Dampfsterilisator thermisch desinfiziert.

Bildet die chemische Desinfektion den Abschluss der Aufbereitung (semikritische MP), muss sichergestellt sein, dass die eingesetzten Mittel voll viruzid wirksam sind und keine Rekontamination (durch Trocknungsverfahren oder Spülwasser) erfolgt.

Maschinelles Verfahren:

Instrumente sollen vor der maschinellen Aufbereitung unter fließendem Wasser abgespült werden, damit keine Rückstände des Reinigungs-/Desinfektionsmittels von der Vorreinigung in die Maschine gelangen.

Danach müssen die Instrumente in einen geeigneten, speziell dafür vorgesehenen Instrumentenständer gestellt werden.

Die Funktionsbereiche der Instrumente müssen möglichst frei gegenüber den Spülstrahlen exponiert sein. Beim Einstellen in den Beladungsträger beziehungsweise Korb ist darauf zu achten, dass nicht anderes Spülgut die Reinigung behindernde Spülschatten verursacht.

Die verwendeten Prozesschemikalien müssen nach den Angaben der Hersteller der Instrumente und des RDG auch für rotierende Instrumente geeignet sein.

3. Trocknung
Die gereinigten und desinfizierten Instrumente (autoklaven klasse b ) müssen mit Druckluft oder alternativ mit einem fusselfreien Tuch getrocknet werden. Sollte nach der Behandlung im RDG noch Restfeuchte an den Instrumenten vorhanden sein, ist diese ebenfalls zu beseitigen. Hierbei ist auch auf schwer zugäng- liche Bereiche zu achten.

Samstag, 3. Juni 2017

Ein Interview mit Zahnarzt Michael Gonschorrek

Wie sind Sie zu CEREC gekommen?
Familiär gesehen komme ich aus einem Handwerksbetrieb in dem viel mit CAD/CAM Technik gearbeitet wurde. Von daher war bei mir praktisch „von klein auf“ eine Affinität zu der Technik da, wenn auch zunächst nicht im Dentalbereich. Außerdem bin ich seit jeher ein sehr digitaler Mensch und stehe neuer Technologie immer sehr aufgeschlossen gegenüber. In das Abenteuer CEREC bin ich bereits 2004 gestartet, damals noch mit der CEREC 3. Da meine Praxis im Ostfriesischen und damit in einer sehr ländlichen Gegend liegt, hatten meine Patienten meist eine sehr lange Anfahrt zurückzulegen. Zu dem Zeitpunkt lag der Anteil der vollkeramischen Restaurationen bereits bei nahezu 100%. Die langen Laborzeiten und die notwendige „zweite“ Behandlungssitzung wurden für mich und meine Patienten zunehmend ein Problem.
CEREC hat mich praktisch gerettet. Man könnte tatsächlich sagen: „Ohne CEREC würde meine Praxis mit absoluter Sicherheit wirtschaftlich nicht so gut aufgestellt sein. Durch CEREC konnte ich meinen alten Patientenstamm nicht nur erhalten sondern auch gezielt deutlichst erweitern.“
Gab es zunächst Vorbehalte von Ihnen oder seitens Ihrer Kollegen? Wenn ja, welche?
Seitens meiner Kollegen? Natürlich. Die gängigen Vorurteile die ich im Rahmen meiner Referententätigkeit auf den letzten drei IDS-Veranstaltungen in Köln so gehört habe, sind eigentlich immer die gleichen: „Wenn Ihr damit mal richtige Kronen machen könnt, dann denke ich darüber nach…“, „Die Passgenauigkeit ist mies…“ oder „Subgingivale Präparationen funktionieren damit eh nicht…“. Meistens sind das über die Jahre gewachsene Vorurteile, denen der Stand der Technik von vor mindestens zehn Jahren zugrunde liegt. Nach insgesamt zehn Jahren Arbeit mit CEREC, kann ich keines dieser Vorurteile bestätigen!