Zähne sollen nicht nur gesund und gerade, sondern auch weiß sein. Welche Methoden der Zahnaufhellung es gibt, wie die Ergebnisse ausfallen und wieviel die Behandlung kostet, das erfahren Sie in diesem Überblick.
Gebleicht wird mit peroxidhaltigen Substanzen
Zur Aufhellung wird Bleichmittel mit Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid auf die Zähne aufgebracht. Je nach Stärke der Bleichsubstanz werden Verfärbungen auf der Zahnoberfläche und in tiefer liegenden Bereichen zu farblosen Stoffen umgewandelt.
Voraussetzung für jede Zahnaufhellung sind ein gesundes Zahnfleisch und kariesfreie Zähne. Auch sollte man die Zähne vor dem Bleaching professionell reinigen lassen, da die Entfernung von Biofilm und Zahnstein zum einen an sich schon aufhellt und zum anderen das Bleichmittel besser in die Zahnsubstanz eindringen lässt.
Home-Bleaching: Zahnaufhellung zu Hause
Fertigpräparate zur Zahnaufhellung, die man zu Hause anwenden kann, sind als gelgefüllte Schienen, Streifen oder Lösungen in Stiftform erhältlich. Sie sind gering dosiert, um eine Verletzung auszuschließen.
Individuell angepasste Zahnschienen erhält man beim Zahnarzt. Sie werden mit stärkerem Bleichgel gefüllt und vom Patienten zu Hause angewendet. In der Regel trägt man diese Schienen mehrere Stunden am Tage oder nachts über 1-2 Wochen.
In-Office-Bleaching: Behandlung in der Praxis
Als In-Office-Bleaching wird die Behandlung in der Zahnarztpraxis bezeichnet. Hier muss das Zahnfleisch zunächst schützend abgedeckt werden, um dann ein starkes Bleaching-Gel aufbringen zu können.
Beim Power-Bleaching wird das Gel mit UV-Licht oder Laser bestrahlt, um die Bleichwirkung zu erhöhen. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Walking-Bleach-Technik für tote Zähne
Soll ein toter Zahn wieder weiß werden, gibt der Zahnarzt das Bleichmittel in den Zahn hinein (Internal Bleaching, Walking-Bleach). Dort entfärbt es über mehrere Tage tote Ablagerungen wie Blut, Eiweiß und Gewebereste.(zähne bleaching led licht)
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Dienstag, 31. Januar 2017
Freitag, 27. Januar 2017
Welche unterschiedlichen Zahnaufhellung-Methoden gibt es?
Welche unterschiedlichen Zahnaufhellung-Methoden gibt es?
Zuerst einmal kann man die Methoden nach der Indikation unterscheiden: Sollen intakte Zähne insgesamt nur weißer werden, oder ein toter Einzelzahn, der durch eine Wurzelkanalbehandlung schwarz geworden ist, wieder aufgehellt werden? Wenn man natürliche Zähne weißer machen möchte, gibt es grundsätzlich drei verschiedene Ansätze:
- Frei verkäufliche Zahn Bleaching-Materialien aus der Drogerie. Hier gibt es die verschiedensten Präparate zum Aufpinseln auf die Zähne, mit Strips zum Aufkleben oder vorgefertigten Schienen. Allen gemeinsam ist jedoch, dass die Bleichwirkung sehr gering ist. Auch muss man sich die Frage stellen, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis überhaupt stimmt.
- Das Bleaching vom Zahnarzt mit individuell angepassten Schienen (das sogenannte „Home-Bleaching“). Dies ist die bewährteste und sicherste Methode. Dabei stellt der Zahnarzt perfekt angepasste, dünne Kunststoffschienen her, in die das Karbamidperoxid-Gel eingefüllt wird und die man dann zu Hause entweder ein bis zwei Stunden am Abend oder über Nacht trägt. Das macht man in der Regel zwei Wochen lang, um die gewünschte Aufhellung zu erreichen.
- Das Bleaching in der Zahnarztpraxis in zwei bis vier Sitzungen. Dazu wird ein deutlich höher dosiertes Gel benutzt, das in der Praxis 20 bis 30 Minuten einwirken muss und zusätzlich durch spezielle Lampen erwärmt wird. Durch die Temperaturerhöhung wird in kurzer Zeit eine recht große Menge an H2O2 freigesetzt, was die Zähne sehr schnell bleicht. Weil die beim sogenannten „in-office-Bleaching“ auftretende Konzentration an H2O2 recht aggressiv ist, muss der Zahnarzt das Zahnfleisch vorher zum Schutz abdecken.
Marktote Zähne, die durch eine Wurzelbehandlung dunkel geworden sind, kann nur der Zahnarzt wieder aufhellen. Dazu wird ein spezielles Bleichmittel in den oberen Teil des Wurzelkanals eingebracht und der Zahn anschließend provisorisch wieder verschlossen. Diese Einlage wird einmal pro Woche ausgewechselt, bis der gewünschte Farbton erreicht ist (Fachausdruck: „Walking-Bleach-Methode“). Auf jeden Fall – ob man sich nun selber mit frei verkäuflichen Materialien bleichen oder sich ein professionelles Bleaching gönnen möchte –, ist es erforderlich, dass der Zahnarzt vorab den Zustand des Gebisses und des Zahnfleisches kontrolliert und ggf. in Ordnung bringt! Auch sollten die Zähne vorher durch eine professionelle Zahnreinigung gründlich gereinigt werden (PZR).
Welche Zahnbleaching-Methoden gibt es?
Zuerst einmal kann man die Methoden nach der Indikation unterscheiden: Sollen intakte Zähne insgesamt nur weißer werden, oder ein toter Einzelzahn, der durch eine Wurzelkanalbehandlung schwarz geworden ist, wieder aufgehellt werden? Wenn man natürliche Zähne weißer machen möchte, gibt es grundsätzlich drei verschiedene Ansätze:
- Frei verkäufliche Zahn Bleaching-Materialien aus der Drogerie. Hier gibt es die verschiedensten Präparate zum Aufpinseln auf die Zähne, mit Strips zum Aufkleben oder vorgefertigten Schienen. Allen gemeinsam ist jedoch, dass die Bleichwirkung sehr gering ist. Auch muss man sich die Frage stellen, ob das Kosten-Nutzen-Verhältnis überhaupt stimmt.
- Das Bleaching vom Zahnarzt mit individuell angepassten Schienen (das sogenannte „Home-Bleaching“). Dies ist die bewährteste und sicherste Methode. Dabei stellt der Zahnarzt perfekt angepasste, dünne Kunststoffschienen her, in die das Karbamidperoxid-Gel eingefüllt wird und die man dann zu Hause entweder ein bis zwei Stunden am Abend oder über Nacht trägt. Das macht man in der Regel zwei Wochen lang, um die gewünschte Aufhellung zu erreichen.
- Das Bleaching in der Zahnarztpraxis in zwei bis vier Sitzungen. Dazu wird ein deutlich höher dosiertes Gel benutzt, das in der Praxis 20 bis 30 Minuten einwirken muss und zusätzlich durch spezielle Lampen erwärmt wird. Durch die Temperaturerhöhung wird in kurzer Zeit eine recht große Menge an H2O2 freigesetzt, was die Zähne sehr schnell bleicht. Weil die beim sogenannten „in-office-Bleaching“ auftretende Konzentration an H2O2 recht aggressiv ist, muss der Zahnarzt das Zahnfleisch vorher zum Schutz abdecken.
Marktote Zähne, die durch eine Wurzelbehandlung dunkel geworden sind, kann nur der Zahnarzt wieder aufhellen. Dazu wird ein spezielles Bleichmittel in den oberen Teil des Wurzelkanals eingebracht und der Zahn anschließend provisorisch wieder verschlossen. Diese Einlage wird einmal pro Woche ausgewechselt, bis der gewünschte Farbton erreicht ist (Fachausdruck: „Walking-Bleach-Methode“). Auf jeden Fall – ob man sich nun selber mit frei verkäuflichen Materialien bleichen oder sich ein professionelles Bleaching gönnen möchte –, ist es erforderlich, dass der Zahnarzt vorab den Zustand des Gebisses und des Zahnfleisches kontrolliert und ggf. in Ordnung bringt! Auch sollten die Zähne vorher durch eine professionelle Zahnreinigung gründlich gereinigt werden (PZR).
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