Samstag, 3. Juni 2017

Ein Interview mit Zahnarzt Michael Gonschorrek

Wie sind Sie zu CEREC gekommen?
Familiär gesehen komme ich aus einem Handwerksbetrieb in dem viel mit CAD/CAM Technik gearbeitet wurde. Von daher war bei mir praktisch „von klein auf“ eine Affinität zu der Technik da, wenn auch zunächst nicht im Dentalbereich. Außerdem bin ich seit jeher ein sehr digitaler Mensch und stehe neuer Technologie immer sehr aufgeschlossen gegenüber. In das Abenteuer CEREC bin ich bereits 2004 gestartet, damals noch mit der CEREC 3. Da meine Praxis im Ostfriesischen und damit in einer sehr ländlichen Gegend liegt, hatten meine Patienten meist eine sehr lange Anfahrt zurückzulegen. Zu dem Zeitpunkt lag der Anteil der vollkeramischen Restaurationen bereits bei nahezu 100%. Die langen Laborzeiten und die notwendige „zweite“ Behandlungssitzung wurden für mich und meine Patienten zunehmend ein Problem.
CEREC hat mich praktisch gerettet. Man könnte tatsächlich sagen: „Ohne CEREC würde meine Praxis mit absoluter Sicherheit wirtschaftlich nicht so gut aufgestellt sein. Durch CEREC konnte ich meinen alten Patientenstamm nicht nur erhalten sondern auch gezielt deutlichst erweitern.“
Gab es zunächst Vorbehalte von Ihnen oder seitens Ihrer Kollegen? Wenn ja, welche?
Seitens meiner Kollegen? Natürlich. Die gängigen Vorurteile die ich im Rahmen meiner Referententätigkeit auf den letzten drei IDS-Veranstaltungen in Köln so gehört habe, sind eigentlich immer die gleichen: „Wenn Ihr damit mal richtige Kronen machen könnt, dann denke ich darüber nach…“, „Die Passgenauigkeit ist mies…“ oder „Subgingivale Präparationen funktionieren damit eh nicht…“. Meistens sind das über die Jahre gewachsene Vorurteile, denen der Stand der Technik von vor mindestens zehn Jahren zugrunde liegt. Nach insgesamt zehn Jahren Arbeit mit CEREC, kann ich keines dieser Vorurteile bestätigen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen